Neue Lagerhalle wird gebaut
Im Mai 1990 erhielt VITO die Genehmigung für eine weitere Halle auf dem Firmengelände. Die Halle sollte als Lagerhalle dienen, um das inzwischen umfangreiche Rohstoff- und Halbfertigwarenlager aufzunehmen. Die Halle wurde im darauffolgenden Jahr gebaut.
Am 18. Oktober 1991 fand eine große Einweihungsfeier mit allen Mitarbeitern und vielen Ehrengästen statt.
Alle Auflagen erfüllt
Eine thermische Nachverbrennungsanlage am Beschichtungskanal wurde installiert. Damit erfüllt VITO die gesetzlichen Auflagen, um weiterhin lösungsmittelhaltige Klebstoffe verarbeiten zu können.
Die bei der Beschichtung entstehenden lösungsmittelhaltigen Abgase werden mittels dieser Anlage abgesaugt und verbrannt (Oxidation von Lösungsmitteldämpfen).
Neue Produktionshalle
Im Jahre 1964 wurde eine neue Produktionshalle im Firmengelände gebaut, um auf großzügiger Fläche rationell und wirtschaftlich zu produzieren und für die gewünschte und notwendige Expansion der Firma vorzusorgen. Mit der Hinwendung zum BAU Ende der 70er Jahre wurde die VITO Stapelscheibe aus gemahlenem Presskork, selbstklebend ausgerüstet, in das Produktionsprogramm aufgenommen. Der Transport von schweren Isolierglaselementen erforderte ein solches Produkt.
Mit guter Qualität konnte der Umsatz für dieses Produkt über viele Jahre kontinuierlich ausgebaut werden und stellt noch heute ein notwendiges und praktisches Hilfsmittel für den Glastransport und die Isolierglasherstellung dar.
Beschichtungsanlage
Ende 1962 bis Anfang 1963 erfolgte der Aufbau dieser Beschichtungsanlage, die für die produktionstechnischen Ziele der Firma dringend notwendig geworden war, nämlich die Einrichtung einer vollständigen Abteilung für Selbstklebetechnik. Das Kernstück dieser Abteilung, ein moderner Trockenkanal einschl. Streichmaschine, Auf- und Abwicklung ex-63-geschützt, wurde in Betrieb genommen.
Die Einrichtung zur Herstellung von Haftklebern folgte bald. Die Produktion der Firma stand nun also auf 2 Beinen: Filzwarenproduktion und die Herstellung selbstklebend ausgerüsteter Artikel.
Villa Hettlage
Im Jahre 1961 kaufte die Firma – inzwischen Irmen & Cie KG – die damalige Villa Hettlage in Remagen-Kripp am Batterieweg und richtete dort ihre Büros bzw. ihre Verwaltung ein.
Zum Wohnhaus gehörte eine große Liegenschaft, die ebenfalls erworben wurde, um später eine Produktionsstätte dort zu errichten.
Irmen steigert den Export
Die Firma passte sich den Marktforderungen an und verarbeitete bereits in der zweiten Hälfte der 50er Jahre (ab 1955) Filz und Kunststoffe, z.B. Schaumstoffe aus Polyurethan mit Filz kaschiert und selbstklebend ausgerüstet.
Aus den verschiedensten Kunststoff- und Metallfolien wurde ein vielfältiges Handelsprogramm zusammengestellt.
Das Absatzgebiet beschränkte sich nicht nur auf die Bundesrepublik Deutschland, sondern es wurde zum wesentlichen Teil nach England, Schweden, Norwegen, Dänemark, Schweiz, Österreich, Italien, Spanien und in die Benelux-Staaten exportiert. Exporteure halfen mit, die Irmen-Erzeugnisse auch nach Kanada und die USA zu vertreiben. Der Exportanteil betrug bis zu 50 %.